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Ausstellung

Was noch zu sagen wäre

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Raumerzählungen

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Photocentrum Berlin, 11.06.2026 bis 21.06.2026

Vom Verlieren und Wiedererwecken

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In dieser dualen Serie beschäftigte sich Stefan Angermüller mit der Kartographie von Orten und Objekten, die ihre ursprüngliche Bestimmung verloren haben. Porträtiert werden Spuren und stumme Zeitzeugen im sozioökonomischen Raum über verschiedene Kultur- und Vegetationszonen hinweg.

​Dinge, die einmal wichtig, nützlich oder schön waren, liegen am Weges- und Straßenrand. Sie haben ihre Form und Farbe verändert oder wirken wie unberührt. Sie sind aus der Zeit gefallen. Wurden Sie achtlos liegen gelassen – oder in der Zwischenzeit wieder entdeckt?

​Das Casino in bester Lage, die geschlossene Pizzeria um die Ecke, die Gerberei mit jahrhundertealter Geschichte: Orte, die einst von Besuchern geschätzt wurden und für Beschäftigte das tägliche Einkommen sicherten. Was ist passiert?

​In diesen verlorenen Gegenständen und umbauten Räumen spiegeln sich brach liegende Erzählungen – geplatzte Träume und verworfene Pläne. Dokumente des Verlusts, aber auch imaginäre neue Perspektiven hierzulande und in Übersee sollten dokumentiert und kartografiert werden.

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On Losing and Reviving

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In this two-part series, Stefan Angermüller explores the cartography of places and objects that have lost their original purpose. He portrays traces and silent witnesses in the socio-economic landscape across various cultural and vegetation zones.

​Things that were once important, useful, or beautiful lie by the wayside and roadside. They have changed their shape and color or appear untouched. They have fallen out of time. Were they carelessly left behind—or rediscovered in the meantime?

​The casino in a prime location, the closed pizzeria around the corner, the tannery with centuries of history: places that were once cherished by visitors and provided a daily income for workers. What happened?

​These lost objects and converted spaces reflect untold stories—shattered dreams and discarded plans. Documents of loss, but also imaginary new perspectives here and overseas, should be documented and mapped.

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